Wo darf ich fliegen? – Drohnen-App der Deutschen Flugsicherung

Mit der kostenlosen, offiziellen Drohnen-App der Deutschen Flugsicherung (DFS) können Piloten überprüfen, wo sie überall nach aktueller Drohnen-Verordnung und anderen Drohnen-Gesetzen in ihrer Umgebung fliegen dürfen. Dem liegt das aktuelle in Deutschland geltende Recht zugrunde. Du kannst dir mit der in der DFS-App eingebauten Karte somit blitzschnell einen Überblick verschaffen, wo Drohnenflüge gesetzlich erlaubt sind und wo nicht. In diesem Artikel demonstrieren wir dir, was mit der DFS-App alles möglich ist und bieten eine Anleitung für einige wichtige Funktionen.

Das Kartenmaterial für die interaktive Karte stammt aus amtlichen Quellen und wird zyklisch aktualisiert. Es zeigt dir für jeden erdenklichen Standort innerhalb Deutschlands an, welche Regeln bezüglich des Fliegens von Drohnen an dieser Stelle zu beachten sind. Somit ist man rechtlich auf der sicheren Seite und überfliegt beispielsweise nicht aus Versehen ein Naturschutzgebiet, ein Krankenhaus oder Industrie- und Militäranlagen. Weitere Informationen zu aktuellen Drohnengesetzen findest du in unserem Artikel zur Drohnen-Verordnung und was sich in der EU bald ändert. Bedenke bitte auch, dass bei bestimmten Drohnen das Anbringen einer Drohnen-Plakette vorgeschrieben ist.

Hast du es eilig? Hier geht’s direkt zum kostenlosen Download für die Plattform deiner Wahl:
DFS-App im Apple App Store für iOS-Geräte:

Download Apple App Store

DFS-App bei Google Play für Android-Geräte:

Download Google Play

Wieso ausgerechnet die DFS-App?

Es stimmt: Es gibt so einige Apps, die einem Piloten anzeigen, welche Gebiete in einer Karte überflogen und welche nicht überflogen werden dürfen. Allerdings ist die DFS-App tatsächlich die beste Wahl in Deutschland. Der Grund ist, dass die Deutsche Flugsicherung großes Interesse daran hat, den Luftraum über Deutschland sicher zu halten und deshalb auf laufende Aktualisierungen und Rechtskonformität besonderen Wert legt.

Andere Anbieter von Apps haben oft ein kommerzielles Interesse und schalten einige App-Funktionen erst nach Einmalzahlung oder Abschluss eines Abonnements frei. Des Weiteren sind sich ausländische, private Anbieter häufig nicht über den vollen Umfang der in Deutschland geltenden Gesetze im Klaren. Es kommt in einigen Apps vor, dass zum Beispiel Naturschutzgebiete gar nicht als Verbotszonen gekennzeichnet sind, obwohl ein Überfliegen dieser mit einer Drohne in Deutschland nicht erlaubt ist. In der DFS-App hingegen sind sämtliche gesetzliche Vorgaben umgesetzt.

Was kann die DFS-Drohnen-App?

Logbuch in der DFS-App
Das Logbuch in der DFS-App

Zunächst hat der Nutzer nach erstmaliger Installation die Option, sich zu registrieren oder ohne Registrierung fortzufahren. Man kann die App ohne Weiteres ohne Registrierung nutzen, um die interaktive Karte mit erlaubten und verbotenen Flugzonen zu betrachten. Eine Registrierung ist jedoch kostenfrei möglich und bietet einige Vorteile:

  • Speichern von mehreren eigenen Drohnen (sinnvoll, da für verschiedene Drohnengewichte unterschiedliche Regelungen gelten)
  • Zugriff auf das Logbuch (Speichern von Flügen)
  • Interessante Statistiken zu all deinen Flügen aus dem Logbuch

Wir haben die App zunächst auch ohne Registrierung genutzt. Nach mehrmaligen Flügen merkt man jedoch schnell, dass eine Registrierung Sinn macht. Man muss sonst vor jedem Flug das Gewicht der Drohne manuell auswählen und das ist nach einer Zeit doch recht mühselig. Außerdem ist die Logbuch-Funktion wirklich ganz interessant, falls man Interesse daran hat, die eigenen Flüge zu protokollieren. Man kann durch die Nutzung des Logbuchs auch interessante oder gut gelegene Abflugorte festhalten, um später noch einmal dorthin zurückzukehren.

Erlaubte und unerlaubte Zonen für Drohnenflüge

Mit der App ist es nicht nur möglich, die gesetzlichen Regelungen für den aktuellen GPS-Standort abzurufen. Man kann auf eine beliebige Stelle auf der Karte klicken und es wird angezeigt, ob ein Flug erlaubt oder verboten ist. Weiterhin kann man auf die “Flug verboten”-Schaltfläche klicken. Dort erhält man die Information, weshalb ein Flug in der dortigen Zone verboten ist. Diese Information lässt sich noch weiter detaillieren und erhält einen Ausschnitt der jeweiligen gesetzlichen Regelung. Als Beispiel zeigen wir dir, wie das in der britischen Militärzone “Sennelager” in Nordrhein-Westfalen aussieht, die gleichzeitig ein Naturschutzgebiet umfasst.

Es wird nicht nur zwischen “Flug erlaubt” (grün) und “Flug verboten” (rot) unterschieden. Für einige Zonen gibt es auch orangene Hinweise (“Achtung!”). In diesen Zonen ist ein Flug unter der Beachtung von Warnungen erlaubt. So erhält man beispielsweise die Warnung, ausreichend Abstand zu Windrädern zu halten, wenn man sich in der Nähe einer Windkraftanlage befindet.

Fazit

Da die Drohnen-App der Deutschen Flugsicherung in ihrem vollen Funktionsumfang kostenlos ist, lohnt sich das Ausprobieren allemal. Sie bietet eine rechtssichere und komfortable Lösung, sich beim Fliegen mit der eigenen Drohne an die Regeln zu halten. So ist ein für alle Luftverkehrsteilnehmer sicherer mit gutem Gewissen möglich. Wir wünschen viel Spaß beim Fliegen mit der App!

Links

Drohnen-App der Deutschen Flugsicherung im App Store für iOS Geräte

Drohnen-App der Deutschen Flugsicherung bei Google Play für Geräte mit Android-Betriebssystem